Zusammenhängende Landschaft

Einst bildeten sie ein einziges, unwegsames Sumpfgebiet, doch mit der Zeit veränderte sich die Gegend erheblich. Einige Teile trockneten aus und die Torfstecher gruben an vielen Stellen das Moor bis auf die Sandschicht ab. Heutzutage hat man den Wert dieser Landschaft mit sumpfigen Zonen, Waldstücken, Gehölzen, Moorseen und offener Heide erkannt und sie unter Naturschutz gestellt.  

Charakter und Geschichte eines jeden Peels sind einzigartig und jeder lädt auf ganz individuelle Weise zur Erkundung ein. Was die einzelnen Gebiete jeweils auszeichnet, kann man bei einer Wanderung auf eigene Faust herausfinden.

Landschaft im Nationalpark De Peel mit Knüppelbrücke
Ron van den Elsen

De Groote Peel

Viel Weite, viel Wasser – und Stille. Im Landschaftsschutzgebiet De Groote Peel gehen Natur und Geschichte Hand in Hand. Wo einst Torf gestochen wurde, trifft man heute auf Moorseen und Vögel. Beim Gang über die Wege und Speckbrücken ist die Ruhe ein besonderer Genuss. Erlebe das Abenteuer im Sumpf und in luftiger Höhe. Oder suche die schönsten Fleckchen in der Heide.

Buitencentrum De Pelen 

Das Gebiet De Groote Peel ist das am besten erschlossene im Nationalpark De Peel. Startpunkt ist das Besucherzentrum Buitencentrum De Pelen in Ospel. Hier gibt es kostenloDen Besuch planenDen Besuch planense Parkplätze, einen Informationsschalter, einen Hofladen mit regionalen Produkten und das Lokal Buitengewoon Lekker De Pelen. Das Buitencentrum befindet sich direkt gegenüber dem Eingang zum Groote Peel und ist Ausgangspunkt für eine Vielzahl von Aktivitäten und Rundwanderwegen.

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Mensen vor dem Eingang des Besucherzentrums De Pelen
Kiosk im Gebäude mit Wintergarten
Kabouterpfad
Mirjam Hart

Belfort Vossenberg

Ein weiterer Ort, um De Groote Peel zu erkunden, ist vom Belfort Vossenberg aus. Von diesem 22 Meter hohen Turm blickt man auf historisches Gelände. Im Zweiten Weltkrieg kämpften hier Soldaten für die Freiheit der gesamten Niederlande. Dies ist noch gut an den sechs Bunkern neben dem Turm zu sehen, auch als Kasematten bekannt, die Teil der Peelraamstellung waren. Vom Turm aus führt ein Pfad, der nicht nur die Fluchtroute von Meijel nach Brabant bildete, sondern auch wichtig für den Torfabbau in der Peel war.

Besuchen Sie Belfort Vossenberg

Uitkijktoren Belfort Vossenberg zwischen Bäumen
Belfort Vossenberg
Watergang mit Uferpflanzen und Bäumen
Simone Wittgen

De Deurnese Peel

Feucht, weitläufig und abwechslungsreich. Im Brabanter Teil des Nationalparks ist De Deurnese Peel eines der Kernschutzgebiete. Zwischen Zonen unberührter Natur sind auch heute noch die Spuren der industriellen Torfgewinnung zu erkennen, wie zum Beispiel der Kanal. Wer dieses Hochmoor im Herbst und Winter besucht, sollte Stiefel oder wasserdichtes Schuhwerk anziehen, denn an manchen Stellen ist mit Nässe zu rechnen.

Früher hieß De Deurnese Peel „de Deurnsche Peel“, eine Schreibweise, die auch heute noch verwendet wird, Beispielsweise in der Benennung des Natura 2000-Gebiets „Deurnsche Peel & Mariapeel“. 

Natuurpoort De Peel

Als Startpunkt des Deurnese Peel bietet sich das Tor zur Natur Natuurpoort De Peel in Deurne an. Hier beginnen auch verschiedene Wanderungen und Radwanderungen. Speisen und Getränke werden auf der Sonnenterrasse und im Lokal serviert. Zudem kann man beim Natuurpoort auch per Vorabreservierung eine Reihe von Freiluftaktivitäten buchen.

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Grosser Schlüssel mit der Aufschrift Naturpoort neben einem Holzgebäude in ländlicher Umgebung
Man und Frau auf Fahrrädern bei Informationstafeln in der Landschaft
Visit Brabant

Parkplatz De Halte

Direkt neben Griendtsveen findest du den Parkplatz De Halte, benannt nach dem ehemaligen Bahnhof 'Halte Helenaveen'. Von hier aus kannst du zu Fuß oder mit dem Fahrrad direkt in den Deurnese Peel fahren.

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<p>Wegweiser im Wald</p>
Simone Wittgen
Ven mit Pfeifengras und Bäumen darum herum
Staatsbosbeheer

De Mariapeel

Wild, offen und sumpfig. Das Hochmoor De Mariapeel liegt auf dem limburgischen Teil des Nationalparks. Außer dem einstigen Torfabbau hat auch der Zweite Weltkrieg seine Spuren in dieser idyllischen Landschaft hinterlassen. So lassen sich dort, wo damals ein britischer Jagdbomber abstürzte, noch deutlich die Umrisse erkennen.

Parkplatz "Biologisch Station"

Ein Rundwanderweg beginnt an der ehemaligen Biologischen Station im Moorareal Mariapeel. Von hier aus kann man auch durchstechen zum Deurnese Peel. Die verschiedenen Wanderwege sind mit Pfählen markiert, die an den schönsten Orten in den Mooren Mariapeel und Deurnese Peel entlangführen. 

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Man und Frau spazieren in Heidelandschaft
Land van der Peel